Brunnenrückbau

Fachgerechter Brunnenrückbau gemäß DVGW Arbeitsblatt W135
Wir unterstützen Sie bei Ihrem Rückbauprojekt

Still gelegte oder stillzulegende Brunnen müssen gemäß den gültigen Gesetzen und Auflagen der zuständigen Wasserbehörden Rückgebaut werden.

Gemäß der entsprechenden Gesetzen und Verordnungen müssen aufzugebende Wasserfassungsanlagen entsprechend den hydrogeologischen Verhältnissen zurückgebaut und verfüllt werden, sodass ein Kurzschluss zwischen verschiedenen Wasserhorizonten und ein Eindringen von Oberflächenwasser in tiefere Schichten auf Dauer sicher verhindert wird.
Diese Maßnahmen dienen dem Schutz der natürlichen Ressource Grundwasser.

Die historische Recherche über den rückzubauenden Brunnen anhand von zur Verfügung stehenden Bestandsunterlagen und deren Bewertung, sowie die Evaluierung ergänzender Untersuchungen zur Beurteilung von Gefahren möglicher Grundwasser Kurzschlüsse erfolgen vor der Erstellung eines geeigneten Rückbaukonzeptes in welchem alle behördlichen Auflagen umgesetzt werden.

Wie der eigentliche Rückbau des Brunnens aussieht kann erst nach genauer Analyse der geohydrologischen Standortbedingungen und der behördlichen Auflagen angegeben werden.

Ein Rückbau kann von einer einfachen Verfüllung mit Kies und Ton, über die Verpressung der Filterstrecke mit Brunnendämmer oder Ton, bis zum Vollständigen Überbohren des Brunnens mit totaler Entfernung des Brunnenausbaus und schichtgerechter Verfüllung unter Berücksichtigung der wasserstauenden Schichten reichen. Zur Vermeidung unnötiger Kosten ist eine genaue Voruntersuchung erforderlich.

Wir wenden folgende Verfahren an:

• Brunnenrückverfüllung

• Verpressung

• Rückbau des Brunnenausbaus und der Ringraumabdichtung bzw. Hinterfüllung

• Verwahrung